Die 7 Heilquellen Bad Kissingens

Die sieben Heilquellen: Traditionell, wohltuend, exklusiv.

Rakoczy Brunnen - "Rebellisch wie der Namensgeber"

Die Rakoczy-Quelle wurde 1737 bei einer Saaleverlegung im alten Flussbett wieder entdeckt und für Kurzwecke erschlossen. Dieser Quelle verdankt Bad Kissingen seinen Weltruf. Es wird angenommen, dass das "turbulente Wesen" dieser Quelle den fränkischen Offizieren, die gegen Rákóczi gekämpft hatten und in Kissingen kurten, Veranlassung gab, diese Quelle in Erinnerung an die Persönlichkeit und den turbulenten Lebenslauf des Fürsten Ferenc Rákóczi II. von Ungarn (1676 - 1735) so zu bezeichnen.

Alljährlich gedenkt Bad Kissingen der Wiederentdeckung der Quelle beim Rakoczy-Fest.

Pandur Brunnen

Die früher auch als "Der Scharfe Brunnen" oder "Badbrunnen" erwähnte Quelle ist seit

1616 als Kurbrunnen bekannt. Den Namen "Pandur" erhielt sie im 18. Jahrhundert vermutlich durch das während des österreichischen Erbfolgekriegs im damaligen Südungarn aufgestellte "Pandurenkorps", das für Unruhe und dadurch Gesprächsstoff unter den Kurgästen sorgte.

Kissinger Bitterwasser

Das Kissinger Bitterwasser wird auf Basis des Rakoczywassers unter Zusatz von Magnesiumsulfat hergestellt. Es wurde unter der Ägide von Maximilian II., König von Bayern, eingeführt und wird seit 1856 für Trinkkuren genutzt.

Maxbrunnen "Die Älteste Heilquelle"

Der Maxbrunnen, auch als "Sauerbrunnen" bezeichnet, ist die älteste der sieben Heilquellen von Bad Kissingen und wurde erstmals 1520 erwähnt. Die Quelle trägt ihren Namen seit einer von König Max I. Joseph von Bayern (1756 - 1825) veranlassten Neufassung 1815.

Runder Brunnen

Die Quelle wurde 1788 bei der Suche nach Solequellen entdeckt und für die Salzgewinnung erschlossen. Seit 1841 wird sie als Badequelle und heute auch zur Inhalation (Gradierbau) genutzt. Der Name beruht auf der runden Fassung des Brunnens, die Ende des 18. Jahrhunderts ungewöhnlich war. Er galt und gilt als Sehenswürdigkeit, da er "intermittiert", d. h. von Zeit zu Zeit heftig aufwallt und dann wieder in sich zusammensinkt.

Schönbornsprudel

Die Quelle wurde 1578 erstmals erwähnt und im Jahre 1764 von Fürstbischof Adam Friedrich Graf von Seinsheim (1755 - 1779) zur Salzgewinnung erschlossen. Die Quelle wird seit 1868 als Badequelle genutzt. Ihre Benennung erfolgte in Würdigung des Würzburger Fürstbischofs Johann Philipp von Schönborn (reg. 1642 - 1673), der sich um die Salzerzeugung in der Region Bad Kissingen verdient gemacht hat. Heute wird das Thermalwasser des Schönbornsprudels nach Bad Kissingen geleitet und dort für Solebäder und in der KissSalis Therme verwendet.

Luitpoldsprudel

Bei einer Neubohrung zum Erhalt des außergewöhnlichen geochemischen Charakters und des Kohlensäuregehalts des alten Luitpoldsprudels wurde 1986 der "neue" Luitpoldsprudel erschlossen. Das Heilwasser des neu gebohrten Luitpoldsprudels wird wegen seiner beträchtlichen Unterschiede gegenüber den anderen Kissinger Heilquellen besonders für Wannenbäder im Therapiezentrum Kurhausbad genutzt.

In Bad Kissingen, wo schon Zar Alexander II, Kaiserin Elisabeth von Österreich-Ungarn und Reichskanzler Otto von Bismarck verweilten, gibt es sieben einzigartige, mineralstoff- und kohlensäurehaltige Heilquellen. Die älteste dieser Quellen, der Maxbrunnen, wurde schon im Jahr 1520 wegen ihrer gesundheitsfördernden Wirkung erwähnt. 

Heute ist das Wasser aller Quellen amtlich als Heilwasser zugelassen und wirkt durch Trink- und Badekuren, Inhalation im Gradierbau oder Reize beim Wassertreten in der Kneippanlage positiv auf Magen und Darm, Niere und Blase, Atemwege und Haut. Außerdem versorgt es Sportler und Diäthaltende mit wichtigen Mineralstoffen und Spurenelementen und beugt stressbedingten Mangelzuständen vor.

Tauchen Sie mit uns ein, in ein wahrhaft traumhaftes Bäderparadies. Die Residence von Dapper verbindet die traditionellen Kräfte des Wassers mit neuen erquickenden Erlebnismomenten.

Die Brunnenfrauen stehen für Beratung und zum Ausschank der Heilwässer zu folgenden Zeiten zur Verfügung: werktags von 7:00 - 9:00 und 16:00 - 18:00 Uhr Sonn- und Feiertags von 7:00 - 9:00 Uhr